Finanzen
Was kostet ein Döner? Preise, Menüs und Liefergebühren im Überblick
Zwischen Imbisstheke und Lieferplattform – wo Gäste für denselben Döner unterschiedlich viel zahlen

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Kaum ein Gericht ist so sehr zum Preisbarometer geworden wie der Döner. Als die Preise nach der Pandemie und der Energiekrise stiegen, wurde darüber in Talkshows diskutiert, und eine Partei brachte sogar eine Dönerpreisbremse ins Gespräch. Doch was kostet ein Döner heute tatsächlich, und wo zahlen Gäste drauf?
Warum die Preise gestiegen sind
Die Gründe sind vielfältig: höhere Preise für Fleisch, Gemüse und Brot, teurere Energie für Grill und Kühlung, gestiegene Mieten und der höhere Mindestlohn. Hinzu kommt die Mehrwertsteuer, die für Speisen in der Gastronomie nach der Pandemie zeitweise wieder angehoben wurde. Für kleine Betriebe mit schmalen Margen bleibt kaum Spielraum.
Theke, Abholung, Lieferung
Derselbe Döner kann je nach Bestellweg unterschiedlich viel kosten. An der Theke zahlt man den Grundpreis. Bei Lieferplattformen kommen oft höhere Preise auf der Karte, Servicegebühren und Liefergebühren hinzu, denn die Plattform verlangt vom Restaurant eine Provision. Wer direkt beim Laden bestellt, zahlt häufig weniger.
Ein Beispiel aus dem Münchner Westen: Ein Dönerladen in Gröbenzell nennt auf seiner Website die Preise für Döner und Menüs offen. Im eigenen Bestellshop auf amcas.de fällt für die Lieferung eine feste Gebühr von 3,50 Euro an, der Mindestbestellwert liegt bei 20 Euro. Wer selbst abholt, zahlt nur den Thekenpreis.
Menüs rechnen sich nicht immer
Viele Läden bieten Menüs mit Getränk und Pommes an. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, ob man beides ohnehin bestellt hätte. Ein Menü ist nur dann günstiger, wenn man alle Bestandteile auch wirklich will.
Worauf Gäste achten können
Preisvergleiche lohnen sich, gerade bei regelmäßigen Bestellungen. Hilfreich ist ein Blick auf die Gesamtsumme inklusive aller Gebühren, nicht nur auf den Preis des Gerichts. Wer in der Nähe wohnt, spart mit der Abholung am meisten.
Der Döner ist teurer geworden, wie fast alles. Wie viel man am Ende zahlt, hängt aber stärker vom Bestellweg ab als vom Laden selbst.