Strom & Energie
Photovoltaik-Angebote vergleichen: Woran man seriöse Solarteure erkennt
Modulmarke, Wechselrichter, Montage, Gewährleistung – was in ein gutes Angebot gehört

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Die Nachfrage nach Photovoltaik hat in den vergangenen Jahren viele neue Anbieter auf den Markt gebracht. Neben erfahrenen Fachbetrieben tummeln sich Vertriebsfirmen, die Aufträge vermitteln und die Montage an Subunternehmer weitergeben. Für Hausbesitzer ist es nicht leicht, die Angebote zu vergleichen. Einige Kriterien helfen.
Vergleichbarkeit herstellen
Ein seriöses Angebot nennt Hersteller und Typ von Modulen, Wechselrichter und gegebenenfalls Speicher, die Anlagenleistung in Kilowatt-Peak und eine realistische Ertragsprognose. Außerdem sollten Montagesystem, Kabelwege, Zählerschrank, Gerüst und Netzanmeldung aufgeführt sein. Fehlen diese Angaben, lässt sich der Preis nicht beurteilen. Eine ausführliche Checkliste zum Angebotsvergleich bei Photovoltaik listet alle Posten auf.
Preis pro Kilowatt-Peak
Ein erster Anhaltspunkt ist der Preis pro Kilowatt-Peak. Er sagt aber wenig, wenn in einem Angebot ein Speicher oder ein neuer Zählerschrank enthalten ist und im anderen nicht. Ausreißer nach unten sind ebenso verdächtig wie nach oben: Sehr günstige Angebote sparen oft an Montage oder Komponenten.
Warnzeichen
Vorsicht ist angebracht bei Haustürgeschäften und Druck, schnell zu unterschreiben, bei Rabatten, die nur heute gelten, und bei hohen Anzahlungen vor Lieferung der Komponenten. Auch unrealistische Versprechen zur Amortisation oder zur Autarkie sollten skeptisch machen.
Den Fachbetrieb prüfen
Ein guter Solarteur kommt vor Ort, schaut sich Dach und Zählerschrank an und rechnet mit dem tatsächlichen Verbrauch des Haushalts. Er kann Referenzen aus der Region nennen, ist im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragen und übernimmt auch nach der Montage Wartung und Service. Worauf es bei der Auswahl ankommt, beschreibt ein Beitrag zum Thema Solarteur und Fachbetrieb finden.